FC Tägerig - seit 1969

Reussbote: Es läuft nicht recht rund bei Tägerig

Bericht Reussbote, Dienstag 5. Mai 2026: Fussball, 3. Liga, Gruppe 2: Tägerig verliert zu Hause gegen Tabellennachbar Bremgarten mit 1:2.

Nach der 0:6-Niederlage gegen Turgi Ende April hätte das erste Mai-Wochenende alles neu machen sollen bei Tägerig. Das gelang aber nicht ganz.

Vor allem in der ersten Halbzeit wirkte es, als ob in jeder Situation mehr Bremgarten-Spieler parat stünden. Foto: Reussbote, sl

Die erste Halbzeit im Spiel gegen Tabellennachbar Bremgarten gehörte den Gästen: Mit physischer Überlegenheit hielt das auf die Rückrunde hin deutlich verstärkte Bremgarten Tägerig in Schach und konnte bis zur Pause mit zwei Treffern in Führung gehen. Doch nach der Pause übernahmen die Gastgeber mehr Verantwortung und erspielten sich gute Chancen. Die Steigerung im Vergleich zum desaströsen Turgi-Match eine Woche zuvor war deutlich zu sehen.

Nach einer Stunde nahm Trainer José Ramon den jungen und physisch von der starken Abwehr Bremgartens zeitweise überforderten Stürmer Gennaro Tovagliaro vom Feld und brachte Francisco Miguel Reverendo Gonzales, der sich in der Folge noch zwei guten Chancen erspielte. «Ich glaube, wir waren nicht die schlechtere Mannschaft», sagte José Ramon nach dem Spiel. «Aber davon kann man sich halt nichts kaufen.» Wichtig sei für ihn aber vor allem, dass sein Team eine klare Reaktion auf den verbockten Turgi-Match gezeigt habe. Am kommenden Freitag tritt Tägerig auswärts gegen Würenlingen an, das im Moment im 3. Tabellenrang liegt. Wenn Tägerig den Willen zeigt, den man bis zum 1:2-Treffer von Alessandro Locatelli in der Nachspielzeit sah, ist der Abstieg aber wohl kein Thema für Tägerig.

Quelle: Reussbote Susanne Loacker


Match-Telegramm

Tägerig – Bremgarten 1:2 (0:2) Kleinzelg, Tägerig, 180 Zuschauer

Tore: 28. Rafael Freitas 0:1; 34. Tom Singenberger 0:2; 90.+3. Alessandro Locatelli 1:2

FC Tägerig: Jonas Simon, Fabio Rippstein, Rafael Annen (C), Simon Koller, Pedro Loureiro Da Costa, Robin Kohler, Carlos Alberto Martins Alves, Eliah Rothenbühler, Alessandro Locatelli, Gennaro Tovagliaro, Sandro Nohl